Unterwegs

Stöbern in Nymphenburg

Meine Lieben, wenn in ganzen Stadtvierteln Münchens entlang der Straßen Luftballons vor den Häusern hängen, dann ist wieder die Zeit der Garten- und Hofflohmärkte. Seit über zehn Jahren gibt es sie schon, immer mehr Stadtteile machen mit und sie erfreuen sich immer noch wachsender Beliebtheit. Stöbern macht Spaß und mit einer Portion Glück findet man auch etwas, das man mit nach Hause nimmt (und vielleicht im nächsten Jahr selbst wieder zum Kauf anbietet ?). Aber das eigentlich Reizvolle daran ist, dass man neue Ecken in der Stadt kennenlernt und in wunderschöne Gärten,Treppenhäuser oder Hinterhöfe kommt, die man sonst niemals zu Gesicht bekommen würde. So habe ich vor kurzem Nymphenburg erkundet. Ja richtig, so heißen das Schloss, der Sekt und die Porzellanmanufaktur. Aber eben auch das ganze Viertel mit den vielen um die Jahrhundertwende entstandenen Häusern und den kleinen, ruhigen Wohnstraßen.

Luftballons

Hut

Lust auf einen neuen Hut? Der Löwe, der sich darunter verbirgt, ist nicht verkäuflich.

Gartentürl

Man findet immer allerlei Brauch- und Unbrauchbares. Große Unterschiede zwischen den verschiedenen Stadtteilen konnte ich dabei bisher nicht feststellen.

Puppen

Mehr als der Krimskrams interessierten mich die hübschen und zum großen Teil sehr hübsch renovierten Häuschen.

rotundblau

Fenster

blaues Haus

Nymphenburg

Der Gemüseladen an der Ecke ist am Abend fast ausverkauft.

überm Zaun

Mauerbengel

Ich bin noch ein Stückchen weiterspaziert, Richtung Laim. Dort liegt der Hirschgarten. Der gehörte in früherer Zeit den Adligen, die vom nahen Schloss kommend, hier Jagd auf Hirsche machten. Es dauerte aber nicht lange, bis der Tiergarten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und bis heute ist der Park beliebt. Besonders wegen des riesigen Biergartens.

Biergarten

Ein Damwildgehege gehört auch heute noch dazu…

Rehe

Netz

…ebenso wie viele Spiel- und Sportmöglichkeiten.

Auf dem Rückweg gab es dann noch einen Blick in die Schrebergärten.

Schrebergarten

Mein Kleingeld hatte ich umsonst eingepackt, aber wieder mal eine Menge schöner Eindrücke mitgebracht.

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4 Kommentare zu “Stöbern in Nymphenburg

  1. Nymphenburg zählt auch zu meinen Lieblingsvierteln. Ich habe mal längere Zeit im „Metzgerwirt“ gearbeitet, und nach so manchem Frühdienst mit dem Radl dann noch die Umgebung erkundet. 😉
    Liebe Grüße!

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  2. Ach was? Denn kenn ich nur vom Vorbeifahren. Ich kann mir vorstellen, dass da sehr viele Touristen reingehen, bei der zentralen Lage… Liebe Grüße

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  3. München hat einfach viele wunderschöne Ecken. Den Metzgerwirt kenne ich auch nur vom Vorbeifahren, glaube ich, aber im Hirschgarten war ich früher ab und an. Diesen Biergarten mag ich eigentlich recht gern. Der Münchner Westen ist insgesamt irgendwie gemütlicher …

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  4. ….gemütlicher, wenn man mal von den Neubausiedlungen absieht. Lieben Doris, du hast dich ja fleißig durch die Beiträge hier durchgearbeitet. Es freut mich, dass es dir bei mir gefällt! Vielen Dank 🙂

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