Garten/Sachen machen

Am Muttertag

Meine Lieben, als wir gestern die Eltern besuchten, hatte meine Mutter auf ihrem Rolator ein kleines Päckchen Papier liegen. Das waren Brieflein, Gedichtetes und Zeichnungen, die ich ihr irgendwann in Kindertagen einmal geschenkt hatte und die irgendwo in den Tiefen ihrer Schubladen all die Jahre überlebt haben. Darunter war auch das folgende Gedicht, das ich, damit ihr es besser versteht, aus dem Bayerischen etwas eingedeutscht habe.

Am Muttertag

Im Bett muß ich heut bleib´n,
sie woll´n mich überraschen.
Was die Kinder wohl scho´ treib´n
ungekämmt und nicht gewaschen?

Da hör´ ich ein Geklirr.
Was die bloß wieder suchen!
Doch nicht das gute G´schirr?
Dann gibt´s Kaffee und Kuchen.

Fast biegt sich das Tablett.
Das alles soll ich essen!
Ade, Schlankheitsdiät,
du bist vorerst vergessen.

Ich krieg´ an Blumenstrauß.
An Schokolad mit Nüssen
packt glei´ der Kleine aus
und schmiert´s in meine Kissen.

Mi´m Kochen hab ich zu tun,
da steht mir keiner zur Seit´n.
Und ich darf ganz allein
das Geschirr spül`n, Herrschaftzeitn!

Ich bin so frei und sag,
wenn´s nächst´s Jahr an mich denken,
sie soll`n mir für den Tag
a schöne Busfahrt schenken!

Wer das gedichtet hat, weiß ich nicht. Vermutlich ist es einer Mutter eingefallen, die gerade mit dem Abwasch beschäftigt war….

Tränendes Herz

Das Foto vom Tränenden Herz habe ich in meiner Trick-Kiste etwas veredelt.

Ich hoffe, ihr habt alle einen schönen (Muttertags-)Sonntag verbracht und wünsche euch eine sonnige Woche!

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