Deko/Interieur

Zeit für Gemütlichkeit

Liebe Mami,

die Bilder in deinem letzten Eintrag „Herbstlich(t)“ sind mal wieder wunderschön geworden. Die sonnigen Tagen zeigen sich hier leider schon immer seltener. Von meinem Zimmerfenster aus kann ich heute beobachten, wie es Blätter und dicke Tropfen von den Bäumen im Hof regnet.

Letztes Wochenende überkam mich daher das dringende Bedürfnis, ein bisschen Farbe und Gemütlichkeit in meine vier Wände zu bringen. Bevor draußen der Regen und die Dunkelheit bald auch noch die letzten leuchtenden Herbstfarben Berlins und mit ihnen das, was vom Sommer noch übrig geblieben ist, verschwinden lassen werden.

Wenn auch ursprünglich nicht geplant, möchte ich an dieser Stelle einige Worte zu meinem ersten Sommer in Berlin schreiben. (Sollten sich Leser außerhalb meines Bekanntenkreises auf dieser Seite befinden, können diese, für den Fall, dass sie sich nicht für fremder Leute semisentimentale Erinnerungen interessieren, den folgenden Absatz getrost überspringen).

Ich habe das Gefühl, hier in Berlin weiter im Norden zu sein als in München. „Natürlich!“, werden sich jetzt alle denken, die zumindest grundlegende Deutschlandkenntnisse haben. Was ich aber mit diesem Satz ausdrücken möchte ist nicht eine geographische Tatsache, sondern ein Gefühl. Das Gefühl, das damit einher geht, dass die Tage in Berlin im Sommer (wenn auch nur ein bisschen) länger sind als die in München, und welches mich den ganzen Sommer begleitet hat und mir jetzt, wo dieser zu Ende ist, besonders bewusst wird. Natürlich sind es nicht die geographischen Gegebenheiten, die Berlin zu dem machen, was es ist. Für mich sind es insbesondere die zahlreichen Möglichkeiten, die sich einem hier bieten (mehr hierzu vielleicht ein andermal). Aber ich habe das Gefühl, dass das bisschen mehr Sonnenschein im Sommer, das nunmal leider gleichzeitig mehr Dunkelheit im Winter bedeutet, die Sommertage und vor allem auch die Sommernächte hier noch kostbarer macht. Und dass es gerade jetzt noch dringlicher wird, jede Gelegenheit, seine Zeit draußen zu verbringen, zu nutzen, denn es könnte ja die letzte sein in diesem Jahr. Den vielen Geschichten vom „schrecklichen Berliner Winter“ zufolge, die ich mittlerweile so zu hören bekommen habe, gibt es wohl einige hier, die sich – wie ich – insgeheim ein bisschen vor ihm fürchten. Und das, obwohl ich nicht daran zweifle, dass Berlin auch in dieser Jahreszeit einiges zu bieten hat.

Und damit sind wir zurück bei meinem Projekt „Zimmer gemütlich und winterfest machen“. Die Sonne kam schließlich doch noch einmal heraus und ich konnte für euch ein paar Eindrücke festhalten.

Für meine Wände habe ich mich nach laaaangem Grübeln schließlich für ein mattes Hellblau mit einem Stich ins Grau (damit es nicht allzu knallig wird) entschieden. Ich finde, dieses Hellblau passt gut zu den verschiedenen braunen Holztönen, am liebsten mag ich es zu den dunkleren Möbeln.

.IMG_0225_1

Die gelborangen Kürbisse von dir, liebe Mami, leuchten vor der blauen Wand noch kräftiger! IMG_0238_1

Ein paar Bilder an der zuvor kahlen Wand lassen das Zimmer wärmer wirken. Mit den unterschiedlichen Bilderrahmen habe ich die verschiedenen Holztöne wieder aufgegriffen

.IMG_0230_1

Mit Schafsfell und Wolldecke kann ich es mir schön kuschelig und warm machen.

IMG_0232_1

Also komm ruhig, Berliner Winter, ich bin bereit!

Advertisements

Ein Kommentar zu “Zeit für Gemütlichkeit

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s